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Zimmermann, S. (2016): <b>Die Regenerationsentwicklung im tumbesischen Trockenwald</b> Institute of Silviculture, Technische Universit&auml;t M&uuml;nchen, <i>bachelor thesis</i>

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Title: Die Regenerationsentwicklung im tumbesischen Trockenwald
FOR816dw ID: 1529
Publication Date: 2016-10-05
License and Usage Rights: PAK 823-825 data user agreement. (www.tropicalmountainforest.org/dataagreementp3.do)
Resource Owner(s):
Individual: Simone Zimmermann
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Abstract:
Tropische und subtropische Trockenwälder zählen zu den bedrohtesten tropischen Ökosystemen (MILES et al. 2006). Sie bieten für mehr Menschen Siedlungsraum als humide Waldgebiete und sind dadurch besonders stark dem menschlichen Einfluss ausgesetzt. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung der Baumverjüngung in der tumbesischen Trockenwaldregion Südecuadors und Nordperus und dem Einfluss der dort üblichen Waldweide.<br/> In Reservaten in der Provinz Loja (Ecuador) und im angrenzenden Nationalpark Cerros de Amotape auf peruanischer Seite wurde in 288 Parzellen (je 4 m²) die Baumregeneration registriert. Die Parzellen waren im Trockenwald mit den Vegetationsformen halb-laubabwerfend und laubabwerfend verteilt; zudem wurde die Hälfte der Parzellen eingezäunt, um den Einfluss der Beweidung auf die Regeneration zu erfassen. Die Aufnahmen fanden in einem Zeitraum von zwei Jahren zweimal während der Trockenzeit und zweimal kurz nach der Regenzeit statt, beginnend mit einer Aufnahme in der Trockenzeit 2014. Es wurden die Individuen markiert und die Artnamen dokumentiert, Höhen und abgestorbene Individuen wurden aufgenommen. Aus den Daten wurden die Höhenzuwächse, die Mortalitätsraten sowie die Shannon- und Evennessindices berechnet.<br/> Insgesamt wurden 93 Arten aus 36 verschiedenen Familien aufgenommen. Die Ergebnisse zeigten für den Erhebungszeitraum eine höhere Individuenanzahl während der Regenzeit, die Anzahl der Arten war im Vergleich zur Trockenzeit jedoch geringer. Die Diversität unterschied sich nicht signifikant zwischen den Jahreszeiten. Bei Betrachtung der Aufnahmen stach das zweite Monitoring mit besonders hohen Individuenanzahlen heraus. Zwischen den Waldtypen gab es einen signifikanten Unterschied in der Höhe der Verjüngung, sowie im Höhenzuwachs von der dritten auf die vierte Aufnahme. Die offenen und eingezäunten Flächen unterschieden sich ebenso in den Höhen und dem Höhenzuwachs signifikant. Die Diversität unterschied sich mit und ohne Zäunung und bei den beiden Waldtypen nicht eindeutig. Die Ergebnisse können unter anderem durch die Struktur des Altbestandes, dessen Einfluss auf die Strahlung, die Temperatur und die Feuchtigkeit, und wiederum deren Einfluss auf die Verjüngung erklärt werden. Lokale und regionale floristische Diversität und Zusammenstellung, Wachstumsformen, Phänologie und Demographie der Verjüngungspflanzen sind in weiten Formen besonders abhängig von der Hydrologie. Beweidung andererseits lenkt die Ausbreitung Verbiss resistenterer Arten, welche durch Reduzierung der Weidetiere zur Walderhaltung beitragen können.<br/> Diese Studie soll als lokale Forschungsarbeit zum besseren Verständnis des Ökosystems Trockenwald beitragen. Die gesammelten Erkenntnisse sollen später der Entwicklung nachhaltiger Landnutzungssysteme dienen, welche den Fortbestand dieses gefährdeten Habitats sichern.<br/>
Keywords:
| dry forest | tree regeneration |
Literature type specific fields:
THESIS
Degree: bachelor
Degree Institution: Institute of Silviculture, Technische Universität München
Total Pages: 74
Metadata Provider:
Individual: Patrick Hildebrandt
Contact:
Online Distribution:
Download File: http://www.lcrs.de/publications.do?citid=1529


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